Umgebung
Die "Èertovka" (Teufelsbach), ein Moldauarm, der das linke Ufer des Flusses von der Insel Kampa trennt, ist eigentlich ein künstlicher Wassergraben, der dem Antrieb der ehemaligen Kleinseitner Mühlen diente. Die Bezeichnung der hier führenden Straße stammt von dem Seminargebäude, das für die Studenten der Ober und Niederlausitz erbaut wurde. Die Häuser am Teufelsbach bildeten einst die Peripherie der Kleinseite und waren zum Großteil von Bürgern des Mittelstandes und Handwerkern bewohnt.
Das Haus, in dem sich unser Restaurant befindet, wurde vor dem Jahre 1620,
in der Spätrenaissance erbaut und gehört zu den Baudenkmälern der
Kleinseite. Seine Fassade verdankt es dem Klassizismus. In den eigewölbten
Kellerräumen befand sich einst eine Schmiede und wo heute der kleine Salon
ist, war die Werkstatt der Zimmerleute, die sich einst mit den Reparaturen
der Mühlenräder beschäftigten. Der Zugang zum Restaurant ist wahrlich enges ist das letzte erhaltene sog, "Feürgäßchen" der Kleinseite.